Hilfe zur Entwicklung


Die Wege, einem Kind in seiner Entwicklung zu helfen, sind vielfältig: jeweils individuell sind die Kräfte und Hindernisse, die es zu erkennen gilt. Ruhende Anlagen und Fähigkeiten warten darauf, geweckt zu werden.
Heilpädagogik möchte in diesem Sinne ganzheitlich fördern, stärken und pflegen.

Therapie


Der therapeutische Weg orientiert sich am Kind. Das setzt eine tragfähige Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Kind voraus.
Damit das Kind ausgewogene Verhaltensweisen und ein klares Vorstellungsvermögen ausbilden kann, muss es sich mit Geist und Seele in seinem Leibe beheimaten und wohl fühlen können. Das aber ist nicht selbstverständlich.
Der Pflege der Sinnesfunktionen, dem Bewegungsspiel und körperlicher Geschicklichkeit kommt deshalb grundlegende Bedeutung zu. Erst auf dieser Grundlage ist differenzierte Gehirnentwicklung zu erwarten, damit echte Lernfortschritte möglich werden.

Sinnesschulung kann geschehen durch:

Auf dieser Grundlage kann der Heilpädagoge nun konkrete Hilfestellung geben, etwa bei Lernschwierigkeiten im Schreiben, Rechnen oder Lesen.

Heilpädagogische Diagnostik


Auf der Grundlage unvoreingenommener Beobachtungen wird der individuelle Therapieweg entwickelt. Das wird möglich durch eine um spirituelle Dimensionen erweiterte Erkenntnisbemühung der Entwicklungsgesetze des Menschen.

Zusammenarbeit


Der erste Schritt, um einem Kind zu helfen, ist das vertrauensvolle Gespräch mit den Eltern.
Dies wird ergänzt durch eine intensive Zusammenarbeit mit Lehrern und Betreuern, Ärzten und Therapeuten.

Wege und Ziele


Heilpädagogische Förderung geschieht in der Regel mit einzelnen Kindern und Jugendlichen, aber auch mit kleinen Gruppen.



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